Psychotherapeutische Begleitung in Stade      -       Innere Achtsamkeit in Stade      -      Ausdruck der Seele in Stade
Achtsamkeit in Stade - Dr. Mechthild Hammacher - Stade

Psychotherapeutische Wegbegleitung

Psychotherapeutische Wegbegleitung bedeutet für mich, den Menschen den Blick zu öffnen für ihre schädlichen Lebensmuster, das Herz in Liebe zu öffnen für den Schmerz, den diese Muster – zumeist in der Kindheit - verursacht haben, diese zu erfahren und zu verlassen und in eine neue Bewusstheit finden in dem Vertrauen, dass unter all dem unser wahres Selbst wartet ans Licht zu kommen. „Alles, was voll akzeptiert und erfahren wird, wandelt sich in Freude.“

Wir werden geboren mit dem tiefen Wissen, dass wir eine Seele sind, die sich auf den Erdenweg gemacht hat.
Indem wir in diese Welt hinein wachsen sind wir konfrontiert mit vielen Herausforderungen und wir suchen Wege, wie wir leben, uns schützen und zugleich uns entfalten können in unserer Welt. Tiere haben ein Instinktprogramm, wir Menschen haben (neben rudimentären Instinkten ) einen freien Willen, der uns viele ( manchmal beängstigend viele) Möglichkeiten eröffnet. So machen wir Anleihen bei unseren Eltern und anderen Personen und der jeweiligen Kultur und dem Zeitgeist und entwickeln daraus unsere Muster der Lebensbewältigung. Dies ist Aufgabe unseres ersten Lebensabschnitts in Kindheit und Jugend; manchmal wird bei all dem Suchen nach Lebensstrategien - gerade in unserer westlichen Kultur, die uns glauben macht, wir können unser Leben kontrollieren - die Bewusstwerdung unseres wahren Selbst gestört oder gar unterbrochen.
Unser Leben gibt uns ständig neue Herausforderungen und so machen wir auch Erfahrungen, die uns unseren mühsam entwickelten Boden unter den Füßen wegreißen und all unsere alten Lebensstrategien greifen nicht mehr.
Dies ist schmerzlich und zugleich die Gelegenheit, uns unserer Doppelnatur als Erdenwesen und Seelenwesen wieder zu erinnern, wach zu werden für unser wahres Selbst, dass sich in dieser Welt zu entfalten möchte.
Dabei kann ich Begleiterin sein.

Der erste Schritt ist das Verstehen und Anerkennen dessen, was uns so sehr leiden macht.
Das tiefe Akzeptieren dessen, was jetzt ist, bedeutet, die alten Konzepte und Normen erst einmal los zu lassen, das ist die erste Tür zum Selbst.
Der zweite Schritt ist das Bewusstwerden der bisherigen Lebensmuster, die wir würdigen sollten als Weg, der lange Zeit getragen hat, nun aber nicht mehr recht gültig zu sein scheint.
Unser bisheriges Leben war nicht das einzig wahre Leben, sondern hat den Charakter einer Geschichte, die wir unbewusst geschrieben haben, um die Anforderungen einigermaßen schmerzfrei zu bewältigen. Diese „Geschichte“ lässt sich verstehen und würdigen durch Methoden des Familienstellens.
Frieden machen mit der eigenen Geschichte bedeutet zugleich, die los zu lassen; dies öffnet die nächste Tür zum Selbst.
Der dritte Schritt ist die Öffnung nach innen in wacher Bewusstheit, die Entdeckung unserer inneren Weisheit. Dazu entwickeln wir die neue Wahrnehmung weiter, die uns schon bei den ersten Schritten geholfen hat, die Achtsamkeit.Sie führt uns zu einer wertfreien und liebevollen Betrachtung und von dort aus lässt sich die Verbindung zu Leben und Welt neu aufnehmen.
Geleitete Imaginationen, Ausdrucksformen wie Bewegung und Gestaltung aus der zentrierenden Stille heraus erzählen uns von unserem wahren Kern und geben uns Kraft und Freude, uns in unserer wunderbaren Eigenart bewusst zu erleben, anzunehmen und neu am Leben teilzunehmen.

Wenn wir unser wahres Selbst finden, brauchen wir uns nicht mehr zu fürchten.

David Steindl-Rast